Was ist die Ballschule?
Die Ballschule Gelderland ist Kooperationspartner der Ballschule Heidelberg und unterichtet nach deren langjährig bewährtem Konzept. Die Ballschule Heidelberg ist ein wissenschaftlich fundiertes Konzept, das die Allgemeinmotorik von Kindern sportartübergreifend fördert. Entwickelt unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Roth an der Universität Heidelberg, verfolgt die Ballschule das Ziel, die grundlegenden motorischen und koordinativen Fähigkeiten von Kindern zu schulen und ihre sportliche Entwicklung langfristig positiv zu beeinflussen.
Was macht das Ballschultraining besonders?
Im Zentrum des Konzepts der Ballschule stehen die Grundfertigkeiten des Ballspielens, die in vielfältigen, spielerischen Übungen vermittelt werden. Dabei lernen Kinder keine sportartspezifischen Techniken, sondern verbessern durch abwechslungsreiche Bewegungsaufgaben ihre allgemeine Motorik und Koordination. So erwerben die Kinder eine breit gefächerte Kompetenz im Umgang mit Bällen und können sich zu einem späteren Zeitpunkt auf eine spezifische Sportart festlegen. Die Ballschule legt besonderen Wert darauf, Fähigkeiten nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit kognitiven und sozialen Komponenten zu trainieren. So wird neben der körperlichen auch die geistige und emotionale Entwicklung der Kinder gefördert.
Ein besonderes Merkmal der Ballschule ist die methodische Vermittlung durch offene Spiel- und Übungsformen. Diese regen die Kreativität und Phantasie der Kinder an und ermöglichen es ihnen, durch eigenes Ausprobieren und Erleben ein besseres Verständnis für die Bewegung zu entwickeln. Die Lerninhalte sind dabei stets altersgerecht und werden an den Entwicklungsstand der Kinder angepasst, um eine optimale Förderung sicherzustellen.
Wieso brauchen Kinder die Ballschule?
Studien beweisen, dass Kinder heutzutage deutlich schlechtere motorische und koordinative Fähigkeiten besitzen, als noch vor 10 Jahren. Ursachen dafür sind unter anderem der zunehmende Medienkonsum, Bewegungsmangel, fehlende Bewegungsräume und weniger Zeit für kreatives Spielen im Freizeitbereich. Untersuchungen wie die KIGGS-Studie (Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland) des Robert Koch-Instituts weisen darauf hin, dass die aktive Bewegungszeit am Tag und die motorische Leistungsfähigkeit bei vielen Kindern rückläufig sind. Dies führt zu einer schlechteren motorischen Leistungsfähigkeit. Besonders betroffen sind grundlegende Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Reaktionsschnelligkeit und Bewegungskoordination. Ein sportartübergreifendes Bewegungsprogramm ist für Kinder im Alter zwischen 2 und 10 Jahren deutlich effektiver, als ein sportartspezifisches Training.
Ein Mangel an koordinativen Fähigkeiten kann langfristige Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit haben. Kinder, die ihre koordinativen und motorischen Fähigkeiten nicht ausreichend entwickeln, zeigen häufig Schwierigkeiten bei alltäglichen Bewegungsabläufen, im Sportunterricht, bei Freizeitaktivitäten und in sozialen Interaktionen. Die Förderung durch Konzepte wie das der Ballschule Heidelberg ist daher nicht nur für die sportliche, sondern auch für die ganzheitliche Entwicklung von Kindern essenziell.
Diese vier Prinzipien sind die Hauptbestandteile der früheren Straßenspielkultur und machen das Sportangebot der Ballschule so besonders. Die Prinzipien bilden das Herzstück der Ballschulprogramme.
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